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Chronik

Hier können Sie etwas über die Geschichte der Trachtenkapelle Schiefling erfahren.

Vom Beginn im Jahre 1879 bis heute.... 

Die Schulchronik von Schiefling berichtet, dass sich 1879 erstmals Musiker zusammenfanden um örtliche Feiern zu verschönern. 1895 kam es zur Bildung einer Feuerwehrkapelle. Diese dürfte aber nicht lange existiert haben, denn 1906 wurde neuerlich eine Musikkapelle gegründet.

In den Zwischenkriegsjahren spielte diese Kapelle hauptsächlich bei Hochzeiten und kirchlichen Anlässen.1950 wurden die damals 20 Musiker mit einer einheitlichen Tracht eingekleidet und als "Trachtenkapelle Schiefling" benannt.

Ein Aushängeschild der Trachtenkapelle ist die weit über den Ort Schiefling hinaus bekannte  "Schieflinger Bauernmusik". Sie war vor allem in den Nachkriegsjahren eine der bekanntesten Tanz- und Hochzeitskapellen im Unterkärntner Raum.  

Seit 1977 steht die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Musikschuldirektor Peter Gmeiner. Im selben Jahr wurde der Klangkörper auch mit der Altlavanttaler Stößeltracht neu eingekleidet.

Kapellmeister Peter Gmeiner brachte frischen Schwung nach Schiefling  und führte den Klangkörper von der bis dahin vorwiegend  volkstümlich gespielten Literatur auch zur modernen Blasmusik. Seither ist der aktive Musikerstand nicht mehr unter 35 Mitglieder gesunken.

Im Herbst 1998 hat der Klangkörper die 21 Jahre alte Tracht erneuert. Unter Einbeziehung des Kärntner Heimatwerkes wurden die Männer mit einer einer Lederkniebundhose, Kärntner Gilet, Joppe mit rotem Saum sowie einem schwarzen Hut mit roten Quasten ausgestattet. Die Frauen zeigen sich dazu passend in einem roten, vom Kärntner Heimatwerk Wolfsberg (Frau Silvia Schmerlaib) kreierten, originalen Lavanttaler Trachtenkleid.Wichtige Elemente dieses Kleides sind die Rückenteilung und der flach herzförmige Ausschnitt. Als Vorlage für das Lavanttaler Trachtenkleid diente die Lavanttaler Festtracht.

Trachtenweihe am 24. Mai 1999